Folge 074 | Wie du friedlich deine Grenzen setzen kannst, wenn dich jemand für sein Leid verantwortlich machen möchte

„Lasse das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören“


 (Dalai Lama)


Wenn uns jemand dafür verantwortlich machen möchte, dass es ihm emotional schlecht geht, dann kann das schon eine sehr unangenehme, belastende Situation sein. Denn im Gegensatz zu freudvollen Erlebnissen, in denen es sich ja gut anfühlt, wenn dein Gegenüber diese Freude mit dir als Person in Zusammenhang bringt, möchte man für die Trauer oder die Wut des anderen nur ungern der Anlass sein. 


Wo besteht hier der Unterschied?

 

Letztendlich sind wir in der Tiefe weder für das empfundene Glück noch für das Leid des anderen verantwortlich - sondern lediglich für unsere Handlungen - so hart das im Einzelfall auch klingen mag - denn es steht immer in unserer eigenen Macht und Verantwortung, den Dingen und Situationen unsere eigene Bedeutung zu verleihen - und damit sind wir es selbst, die maßgeblichen Anteil daran haben, wie wir uns fühlen. Und häufig gibt es einfach zwei Seiten der Medaille, die aus der jeweiligen Perspektive heraus betrachtet nachvollziehbar und plausibel sind.   


Dennoch steht bei leidvollen Erlebnissen häufig die Schuldfrage im Raum:  „Du bist dafür verantwortlich, dass ich mich jetzt so schlecht fühle!“  Und diese Sichtweise  deines Gegenübers kann dir wehtun - weil sie beinhalten kann, du würdest das Leid des anderen bewusst initiieren oder zumindest unachtsam in Kauf nehmen - und dies scheint ein unlösbares Dilemma zu sein - insbesondere wenn diese Person eine wichtige Rolle in deinem Leben spielt. 


Doch es muss so nicht enden, denn ob wir die Vorwürfe des anderen, der sich in der Regel in einem emotional aufgebrachten Zustand befindet, annehmen oder nicht, bleibt unsere Wahl. 


Sollten wir zu der Entscheidung kommen, dass wir etwas Unrechtes getan haben, so können wir hier selbstverständlich eine Entschuldigung anbringen und somit die Wogen wieder glätten. Sollten wir allerdings unsere eigenen Belange nicht ausreichend berücksichtig sehen, sei deutlich angemerkt: 


Egal, wie vehement dein Gegenüber dir sein Leid klagt: du hast das Recht, dich für dich und für deine Bedürfnisse und Werte einzusetzen, um dir zu ermöglichen, deinen inneren Frieden zu bewahren. Der Schlüssel liegt darin, gesunde Grenzen zu setzen. Und für diese bist immer du selbst verantwortlich. 


Wie dir dies gelingen kann und warum du dadurch zugleich die besten Chancen darauf hast, auch deinen Beziehungen damit langfristig betrachtet einen guten Dienst zu erweisen, erfährt du in dieser Folge. 


Hör’ also gern hinein 🙂 Ich freue mich auf dich, Deine Marlene  


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Veröffentlicht von Marlene

Mental Life Coach und unabhängige Stampin' Up! Demonstratorin

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