Folge 052 | Tu es auf deine eigene Weise! Gedanken, die dir dabei helfen können, dich nicht mehr mit anderen zu vergleichen

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. “   


(Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph aus dem 19. Jh.)


Ein Kind, das auf die Welt kommt, ist voller Neugier auf das Leben. Zunächst beginnt es, sich selbst zu entdecken und ist bei jeder kleinen Einzelheit ganz entzückt von dem, was es da wahrnimmt. Es ist neu, aufregend und wird mit voller Aufmerksamkeit begutachtet. Ebenso lernt es  Stück für Stück seine Umwelt kennen: Zunächst seine engsten Bezugspersonen, von denen es gerade zu Beginn des Lebens besonders abhängig ist. Und selbstverständlich ist es demnach von besonderer Bedeutung, ob das Kind ein Wohlwollen als Reaktion auf die eigenen Verhaltensweisen wahrnimmt, oder ob es spürt, dass das eigene Verhalten unwillkommen ist.  In diesem Moment beginnt jeder kleine Mensch, sich zu „verwickeln“ - denn von nun an beeinflussen nicht mehr allein die Entdeckerfreude, der Genuss und das eigene Bauchgefühl, was das Kind ausprobiert und welches Verhalten es immer wieder an den Tag legt, sondern im hohen Maße auch die Reaktionen und Bewertungen der Eltern - denn das Kind möchte sich geliebt, verbunden und sicher fühlen. Und die Eltern, die ja selbst in ihren Bezugssystemen verstrickt sind, haben nie gelernt, das Kind bedingungslos so zu lieben, wie es ist.


Es beginnt damit der Prozess des „Sich Anpassens an“ eine Gesellschaft, die bestimmte Regeln vorgibt, wie man sich zu verhalten hat. Die Normen und Werte werden zum Teil ganz bewusst weitergegeben wie zum Beispiel in der Schule: Das, was die Kinder später für die erfolgreiche Bewältigung ihres Lebens benötigen, scheint klar und für alle gleich zu sein, denn die Individualität jedes Einzelnen mit seinen ganz besonderen Stärken und Vorlieben kommt dabei deutlich zu kurz. Wir lernen, dass es gut ist, wenn alle möglichst ein bestimmtes, von außen vorgegebenes Ziel erreichen  - und sollte dieses verfehlt werden, gibt es dafür eine schlechte Bewertung. Und auch unbewusst werden viele Verhaltens- und Sichtweisen weitergegeben: Denn was zum Beispiel als angesagt, schön  oder erfolgreich gilt, entscheidet in der Regel die vermeintliche Mehrheit - und es handelt sich dabei meist um ein Ideal aus einem Durchschnitt aller Individuen, dem kaum jemand wirklich entspricht. Dass wir uns permanent miteinander vergleichen ist so zum Normalzustand geworden - und mühsam beginnen einige von uns sich im Erwachsenenalter wieder Schritt für Schritt zu „entwickeln“ von all jenem, was eigentlich gar nicht wirklich zu ihnen gehört. 


Mit dieser Episode meines Podcasts möchte ich ein kleines Stück dazu beitragen, indem ich dich mit einigen Gedanken stärken möchte, die dir zeigen sollen, warum es so wertvoll ist, dein Leben auf deine eigene, ganz besondere Art und Weise zu leben. Und anhand einiger persönlicher Beispiele möchte ich dir veranschaulichen, dass es gar nicht so schwierig sein muss, es einfach „anders“ zu machen - und nicht selten führt uns genau dieser Weg in unseren größten, persönlichen  Erfolg - und in unsere Freiheit. Ich freue mich von Herzen, wenn du hineinhörst und die Folge an alle weiterempfiehlst, denen sie weiterhelfen könnte. 🙂 Herzlichst, deine Marlene 


Quellen zu dieser Folge:


  • Beck, Tobias: Beziehungscheck: Wie glücklich macht dich dein Umfeld? Für: Greator: Inspiration, Motivation und Erfolg. Zu finden zum Beispiel hier: https://www.youtube.com/watch?v=ayhfGiTLVKM , zuletzt aufgerufen am 10.05.2021.



  • Tolle, Eckhart: Eine neue Erde. Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung. München 2005. 



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Veröffentlicht von Marlene

Mental Life Coach und unabhängige Stampin' Up! Demonstratorin

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