Folge 039 | Warum du dich öfter trauen solltest, NEIN zu sagen

"Wer nein sagen kann, sagt damit ja zu sich und seinen Grenzen“ 


(unbekannt)


Das Nein-Sagen scheint manchmal sehr schwer zu sein - insbesondere dann, wenn wir vermeintlich spüren, dass sich unser Gegenüber deutlich ein „Ja“ von uns wünscht. Doch egal, ob es um einen Gefallen, einen Ratschlag, eine gewünschte Zusammenarbeit oder um die Vertiefung einer  Beziehung geht: Letztendlich ist es immer besser, wenn wir zunächst eine klare Bestandsaufnahme bezüglich unserer eigenen Wünsche und Bedürfnisse im jeweiligen Moment machen: Möchte ICH wirklich aus vollem Herzen „JA“ dazu sagen? Und falls nicht: Was hindert mich daran? Was sorgt dafür, dass ich innerlich zögere oder sogar ein „Nein“ verspüre? Und wieso  habe ich womöglich schon längst im Außen ganz spontan „Ja!“ gesagt, obwohl mein Bauchgefühl etwas ganz anderes signalisiert? Hilfsbereitschaft, Empathie und Teamfähigkeit sind positiv besetzte Eigenschaften, die sich jeder in seiner Umgebung nur wünschen kann und es tut ebenso gut, diese selbst zu leben und andere Menschen in ihren Belangen zu unterstützen. Und dennoch gibt es einfach Situationen, in denen es absolut sinnvoll sein kann, dass du den Mut hast, jemandem etwas abzuschlagen und damit deine eigenen Grenzen zu wahren, selbst wenn es dein Gegenüber sogar zunächst verletzen oder vor den Kopf stoßen könnte - denn wir sind in allererste Linie für unser eigenes Leben verantwortlich. Nur du selbst kannst maßgeblich darauf Einfluss nehmen, ob dein Leben so verläuft, wie du es dir wünschst. Und auch dem anderen gegenüber ist es nur fair, wenn du mit offenen Karten spielst und nicht auf lauer Flamme etwas mitmachst, was dir nicht wirklich entspricht - denn das endet letztendlich für alle Beteiligten dann über kurz oder lang in  einer „Ent-Täuschung“. Also denke immer daran: Ein „Nein“ bedeutet nicht vorrangig eine Absage dem anderen gegenüber, sondern immer erst einmal ein „Ja“ zu dir! Und das kannst nur du selbst aussprechen! Wie dir das immer besser gelingen kann, und warum du dabei nicht automatisch zum selbstsüchtigen Egoisten mutierst 🙂 - das verrate ich dir in der neuen Folge meines Podcasts. Ich freue mich sehr, wenn du hineinhörst und dich von mir inspirieren lässt. Herzlichst, Deine Marlene


Die erwähnten Quelle findest du hier:





  • Kirschner, Josef: Die Kunst, ein Egoist zu sein: Das Abenteuer, glücklich zu leben, auch wenn es anderen nicht gefällt. München 1978.


  • Precht, Richard David: Die Kunst kein Egoist zu sein, Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhält. München 2012.


 

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Veröffentlicht von Marlene

Mental Life Coach und unabhängige Stampin' Up! Demonstratorin

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